Klosterkilbi St. Urban

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Geschichte

Die Klosterkilbi St. Urban ist eine beliebte und Jahrhunderte alte Tradition, die jeweils am zweiten Oktober-Sonntag eine grosse Besucherschar anzieht.

Seit dem Jahr 1778 ist der Tag der St. Urbaner Kirchweihe stets der zweite Sonntag im Oktober, obwohl das Patrozinium des Urban I. auf den 25. Mai (Urbanstag) fällt.
Der heilige Urban war der 17. Papst und er übte dieses Amt von 222 bis 230 aus. Sein Name bedeutet «der Städter» (lateinisch). Historisch ist über ihn wenig bekannt. Die Kirche feiert den 25. Mai als seinen Gedenktag, der nach alter Überlieferung vermutlich sein Todestag ist.
Urban geniesst in erster Linie grosse Verehrung in Weinbaugebieten, vor allem in Franken, Baden, Österreich und im Elsass. Er gilt dort als Schutzherr/Patron der Winzer, des Weines und der Weinberge. Der Urbanstag fällt in die Zeit der beginnenden Rebenblüte und ein alter Spruch besagt: «Hat Urbanstag schön Sonnenschein, verspricht er viel und guten Wein».
Im Laufe der Zeit wurde aus dem Patroziniumsfest (Kirchweihe) immer mehr ein weltlicher Anlass. Die Kilbi wurde zum Inbegriff des Volksfestes, eines Herbstfestes, bei dem unterschwellig auch der Erntedank mitschwang.
Die St. Urbaner Kilbi ist übrigens auch so etwas wie ein «ökumenisches Treffen», denn es gibt wohl weitherum keine zweite von dieser Grösse und von dieser Bedeutung, die derart stark auch in so genannte reformierte Gebiete (z.B. Oberaargau) ausstrahlt. So gehört der Besuch der Klosterkilbi nicht nur bei vielen Familien der Kantone Luzern und Solothurn sondern auch der Region Oberaargau und im Bezirk Zofingen seit jeher zum Jahreskalender.

Die Klosterkilbi St. Urban ist jedes Jahr ein Bisschen gewachsen und erstreckt sich heute schon vom Luzernischen St. Urban (Gemeinde Pfaffnau) weit ins Bernbiet nach Roggwil.
Diverse Vereine der beiden Gemeinden bieten an diesen drei Tagen Unterhaltung bis in die Morgenstunden. Auf der Luzerner Seite startet die Kilbi beim Lunapark und dem grossen Festzelt der Musikgesellschaft St. Urban und sie endet auf Roggwiler Boden bei der Farmer Rock Schüür.
Dazwischen befinden sich die Raclette-Stube des DTV Roggwil, die Schnitzubar der AC Waudmutante 04, das Klostergasthaus Löwen und einiges mehr.
Am frühen Sonntagmorgen nehmen die vielen Marktfahrer die Kantonsstrasse in St. Urban ab der Klosterbäckerei und die St. Urbanstrasse in Roggwil in Beschlag damit kurz darauf Tausende von Personen - Jung und Alt - durch die an den beiden Strassenseiten aufgestellten Marktbuden strömen können.